Revolutionäres 1. Mai Bündnis: Presseerklärung zum 18. März 2025 – Tag des politischen Gefangenen
Revolutionäre 1. Mai-Demo fordert: Freiheit für Daniela Klette und alle Antifaschisten!
Pressemitteilung anlässlich des Tags der politischen Gefangenen am 18. März Für die traditionelle Revolutionäre 1. Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg und Neukölln ist Daniela Klette als Rednerin angefragt. Daniela Klette wurde vor über einem Jahr in Berlin-Kreuzberg verhaftet, ihr werden mehrere Enteignungsaktionen vorgeworfen. Ihr Strafprozess beginnt am 25. März vor dem OLG Celle.
„Wenn Daniela Klette nicht persönlich erscheinen kann, werden wir ihren Redebeitrag verlesen“, kündigt Rosa Hikmet im Namen des Berliner Bündnisses Revolutionärer 1. Mai an.
Antifa-Block auf der 1. Mai-Demo
Aktuell sind auch Antifaschist*innen von staatlicher Repression betroffen, wie beispielsweise Maja, die gegen höchstrichterliche Rechtsprechung von Berlin nach Budapest ausgeliefert wurde und dort nun vor Gericht steht. Aber auch in der Bundesrepublik sind etwa zehn Antifas inhaftiert.
„Wir sind solidarisch mit allen Antifaschistinnen und Antifaschisten, die staatlich verfolgt werden. Antifaschistische Selbsthilfe ist gerade in Zeiten notwendig, die von hohen Wahlergebnissen für rechte Parteien geprägt sind“, sagt Rosa Hikmet. „Wir lassen uns nicht einschüchtern. Gegen die Faschisten müssen wir zusammenhalten und wir werden deshalb am 1. Mai mit einem eigenen Antifa-Block auf der Demo präsent sein.“
Die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration startet am 1. Mai um 18 Uhr am Südstern in Berlin-Kreuzberg, wird über die Sonnenallee nach Neukölln und über die Karl-Marx-Straße zurück zum Südstern verlaufen.
Am 18. März ist der Tag für die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen staatliche Repression.