Monthly Archives: April 2016

18.00 Uhr, 20.00 Uhr, 22.00 Uhr

Die Bullen haben die angekündigte Route der 18-Uhr-Demo verboten, das Verwaltungsgericht hat dies bestätigt. Wir scheißen drauf! Wir lassen uns unseren Protest nicht verbieten!

Egal was passiert, egal was die Bullen oder die Zeitungen schreiben: Wir lassen uns von niemandem vertreiben und schon gar nicht lassen wir uns vom Staat und seinen Handlangern diktieren, wo wir demonstrieren dürfen. Wir sind fest entschlossen, die Route auch gegen den Willen der Bullen durchzusetzen.

Es gilt weiter wie angekündigt:

18.00 Uhr | Oranienplatz | Kämpfen!

Kommt zahlreich, bringt alles mit worauf ihr Bock habt, zeigt dem Staat wie wütend ihr sein könnt!

WENN! es kein durchkommen geben sollte, starten wir etwas später wieder:

  • 20.00 Uhr | Mariannenplatz
  • 22.00 Uhr | Kottbusser Tor

Wir sind viele, wir sind wütend, wir geben keine Ruhe! Wir sehen uns auf der Straße! Weiterlesen »

6. Pressemitteilung des Vorbereitungsbündnisses der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration 2016

Gegen Demonstrationsverbot

+++ Verwaltungsgericht bestätigt Demonstrationsverbot +++ Bündnis mobilisiert weiter zum Oranienplatz +++ Solidarität mit Demonstration in Wedding am 30. April +++

Das Bündnis zur Vorbreitung der revolutionären 1.-Mai-Demonstration hat die Entscheidung des Verwaltungsgericht am 29. April, das von der Berliner Polizei verhängte de facto Demonstrationsverbot aufrecht zu erhalten, zur Kenntnis genommen, wird aber weiterhin zum Oranienplatz mobiliseren. Obwohl die Organisatoren des MyFests ausdrücklich begrüßen, dass die Demonstration am Oranienplatz beginnt und über die Oranienstraße führt, hat die Polizei expliziert dieses Stück untersagt. Begründet wird das mit der Überfüllung des MyFests, dem folgte nun auch das Gericht.
Bündnissprächer Marko Lorenz: „Die Argumente der Polizei und des Gerichts sind vorgeschoben. Ihnen geht es darum, die revolutionäre 1.-Mai-Demonstration aus Kreuzberg herauszuhalten. Fast ein Jahr lang bestand die Möglichkeit, für entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu sorgen. Statt dessen eskaliert die Polizei bewusst. Das staatlich unterstützte Sauffest dient als Vorwand, die Demo de facto zu verbieten. Damit soll der Protest gegen Krieg, Verdrängung von Mieter_innen sowie gegen Rassismus kriminialisert werden.“ Das Bündnis wird auch weiterhin zum Oranienplatz mobilisieren. Marko Lorenz: „Wir sind fest entschlossen, die angekündigte Route zu laufen.“

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