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Jugendblock auf der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration 2014

25.04.2014

Dieses Jahr wird es auf der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration um 18 Uhr am Lausitzer Platz einen Jugendblock geben, organisiert unter anderem von der verdi.Jugend, der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) und der Antifaschistischen Linken Jugend (ALJ). Unter dem Motto „Unsere Zukunft statt ihrer Profite – United youth against crisis, war and capitalism“ werden junge Menschen ihre Wut über die derzeitigen Mißstände auf die Straße tragen.

Durch die Krise hat sich die Unsicherheit auf dem (Aus-)Bildungs- und Arbeitsmarkt extrem verstärkt. „In den durch die Krise gepeinigten EU-Regionen (z.B. Griechenland, Spanien und Kroatien) besteht eine Jugendarbeitslosigkeit von 50% und mehr. Dies enthebt Millionen Jugendliche, welche die Tragfläche der Gesellschaft von Morgen sind, ihrer Lebensgrundlage. Sie müssen mit Leiharbeit und Niedriglöhnen auskommen“, erklärt Maria Wolff.

Statt den Menschen zu helfen, hat man zuerst die Banken gerettet. Mit der aktuellen Troika-Politik wird den betroffenen Ländern ein kontraproduktiver Lösungsweg diktiert. Diesen Irrweg will die große Koalition weiter verfolgen. Koalitionspartner SPD muß sich nicht nur für diese asoziale Wirtschaftspolitik, sondern auch für eine inhumane Flüchtlingspolitik verantworten. Aktuelles Beispiel hierfür ist die Räumung des Oranienplatzes. Obwohl Deutschland obszönerweise gestärkt aus der Krise hervorgeht, ist es nicht gewillt, seinen Reichtum zu teilen. Um darauf aufmerksam zu machen, werden die Jugendlichen im Jugendblock der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration zum Willy-Brandt-Haus ziehen.

Route: 18 Uhr Auftakt Lausitzer Platz – Skalitzer Str. – Kottbusser Tor – Kottbusser Damm – Hermann Platz- Urbanstr. – Körtestr. – Gneisenaustr. – Mehringdamm – Hallesches Tor – Abschlusskundgebung vor der SPD-Zentrale.

Es rufen unter anderem auf: Antifaschistische Linke Berlin (ALB), Antifaschistisch Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB), Antifaschistische Linke Jugend (ALJ), Neue Antikapitalistische Organisation (NAO), Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall (AKI), Kurdistan-Solidaritätskomitee, BEDEP (Plattform für Arbeit und Demokratie Berlin)

Für Rückfragen stehen zur Verfügung: Michael Prütz (0172-9169800) und Maria Wolff (0151-71459165)