Aufrufe 2014

[3A] * Revolutionäres Bündnis

12.04.2014

Auf­ruf des [3A] * Re­vo­lu­tio­nä­res Bünd­nis für einen re­vo­lu­tio­nä­ren 1. Mai 2014:

ÜBER­ALL WI­DER­STAND! DEUTSCH­LAND ZUM GE­FAH­REN­GE­BIET MA­CHEN

Her­aus zum 1. Mai – Tag der Ar­beit und Kampf­tag der Ar­bei­ter­be­we­gung und der in­ter­na­tio­na­len So­li­da­ri­tät!

Über­all ist Un­ter­drü­ckung!

Es ist schon längst kein Ge­heim­nis mehr: die Welt ist im Um­bruch. Über­all auf der Welt be­gin­nen die Men­schen sich zu er­he­ben, ste­hen auf für Gleich­heit , kämp­fen gegen Re­gie­run­gen, die noch nie das ver­tra­ten,was die Völ­ker wol­len.
Der ara­bi­sche Früh­ling 2011 zeig­te: es be­wegt sich etwas, und den Re­gie­rungs­chefs, den Groß­un­ter­neh­mern und Ban­kiers wird es von Monat zu Monat un­woh­ler auf ihren Chef­ses­seln: in Sy­ri­en tobt ein Stell­ver­tre­ter­krieg der im­pe­ria­lis­ti­schen Macht­blö­cke, im Irak und Af­gha­nis­tan herrscht Ver­wüs­tung nach dem an­geb­li­chen Abzug der NA­TO-​Trup­pen und in der Tür­kei zie­hen Hun­dert­tau­sen­de Men­schen auf den Tak­sim-​Platz, um gegen das Er­do­gan-​Re­gime an­zu­kämp­fen. Die Ukrai­ne ist in aller Munde, doch alle sehen nur zu, wie dort mit Hilfe fa­schis­ti­scher Kräf­te ein Putsch von­stat­ten geht und eine kor­rup­te Re­gie­rung durch die nächs­te ab­ge­löst wird.

Mehr und mehr wird den Men­schen über­all auf der Welt be­wusst, dass Un­gleich­heit und Un­mensch­lich­keit herr­schen, dass Krie­ge toben und Men­schen­le­ben nichts wert sind im Ver­gleich zu den Pro­fit­in­ter­es­sen der Herr­schen­den. Egal in wel­chem Teil der Erde: ent­we­der wurde dort be­reits ein of­fe­ner Krieg in­iti­iert, oder eine der im­pe­ria­lis­ti­schen Groß­mäch­te hat dort zu­min­dest seine Trup­pen sta­tio­niert um dort ihren Burg­frie­den zu schaf­fen.

Par­al­lel dazu baut Deutsch­land seine Vor­macht­stel­lung wei­ter aus und un­ter­wirft sich Eu­ro­pa, wäh­rend Elend und Ar­beits­lo­sig­keit auch in Deutsch­land immer wei­ter in die Höhe stei­gen. Auch die neue große Ko­ali­ti­on wird die Si­tua­ti­on in Deutsch­land nicht ver­bes­sern. Woh­nungs­knapp­heit, Hetze gegen Flücht­lin­ge, sowie Re­pres­sio­nen gegen
alle, die sich die­sem Sys­tem in den Weg stel­len, wer­den zu­neh­men.

Über­all ist Wi­der­stand!

Noch haben sich nicht alle ein­schüch­tern las­sen! Die Frei­heits­kämp­fe im nahen Osten, vor allem rund um das Au­to­no­mie­ge­biet Ro­ja­va der Kur­den in Sy­ri­en, und über­all sonst auf der Welt sind in vol­lem Gange.
Nie­mand hat vor, die Hoff­nung auf­zu­ge­ben, still­schwei­gend zu er­tra­gen, wie Men­schen immer wei­ter ein­ge­schränkt und stumm ge­macht wer­den!
Nie­mand hat mehr Lust, vor­ge­schrie­ben zu be­kom­men, Über­stun­den zu ma­chen und dabei zu­se­hen zu müs­sen, wie mensch die ei­ge­ne Fa­mi­lie wegen ge­drück­ten Löh­nen nicht mehr er­näh­ren kann. Die Zahl der Flücht­lings­pro­tes­te wird stei­gen in Deutsch­land, wie auch in ganz Eu­ro­pa. Die Er­klä­rung ei­ni­ger Teile Ham­burgs zum Ge­fah­ren­ge­biet durch die Po­li­zei war erst der An­fang und ist ein Zei­chen dafür, dass die Draht­zie­her der deut­schen Po­li­tik auch ge­merkt haben, dass sie lang­sam ins Wan­ken ge­ra­ten. Auch in den Be­trie­ben wird Mut ge­fasst und der Mund auf­ge­macht, Werks­schlie­ßun­gen wie bei Opel in Bo­chum wer­den nicht mehr pro­test­los hin­ge­nom­men!

Wir wer­den nicht län­ger schwei­gen und der scham­lo­sen Schwei­ne­rei, die von einer Hand voll Po­li­ti­kern und Wirt­schafts­bos­sen an­ge­rich­tet wird, zu­se­hen! Un­se­re Auf­ga­be ist es ihnen zei­gen, dass es auch in Deutsch­land kein ru­hi­ges Hin­ter­land mehr gibt, wo die herr­schen­de Klas­se ma­chen kann, was sie will!

Darum gehen wir am 1. Mai gegen alle Un­ge­rech­tig­keit, Un­ter­drü­ckung und Aus­beu­tung auf die Stra­ße und er­he­ben un­se­re Stim­men, schwen­ken un­se­re Fah­nen, gegen ein Sys­tem, das auf Sand ge­baut ist!

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