Diskussion

„So viele Straßen wie möglich für die Demo sperren und sie parallel darüber laufen lassen.“

09.04.2020

Mayya, Kommentar in der taz
Auch in der bürgerlichen Presse wurde bereits ausführlich aus dem Diskussionspapier des Bündnis für den Revolutionären 1. Mai in Berlin zitiert und einiges geschrieben. Und im Kommentarbereich der diversen Zeitungen (erstermai.nostate.net → Presse) wird bereits diskutiert. Hier ein Kommentar-Beitrag von Mayya unter dem aktuellen taz-Artikel Forderung Berliner Politiker: Kippt das Demo-Verbot?:

„Also a) Ich bin für eine Demo-Zulassung. b) Wenn diese irgendwie „Corona-konform“, also mit möglichst viel Abstand passieren soll, dann hieße das bei einer (früher) ca. 20.000-Menschen-Demo (dieses Mal vielleicht mehr?) am 01. Mai, dass diese Demo eben über möglichst viele Straßen parallel laufen sollte. Also möglichst weit aus einander gezogen, damit Alle genug Abstand von einander haben ;-P. So kann die Demo auch möglichst viel Raum einnehmen und wird so um so bemerkbarer (also genau das, und elementarst das(!), was Sinn jeder Demo ist und absolut im Sinne des Sinns Demo-Grundrechts). Also nicht, wie sonst, so wenig Straßen wie möglich sperren, damit die Demo möglichst eng Spalier oder so laufen kann und gleichzeitig möglichst viel Straßen-Verkehr aufrecht erhalten wird. Sondern anders herum: So viele Straßen wie möglich für die Demo sperren und sie parallel darüber laufen lassen. Möglich ist Vieles. Und das käme dieser Demo m.E. nur zupass. Ich bin dafür!“ (Mayya, gestern, 19:25)