News 2016

3. PM: Bündnis lädt Anwohner zu Diskussion über 1. Mai in Kreuzberg

18.03.2016

+++ Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration lädt Anwohner zu »Kiezfest von unten« ein
+++ Bündnis zu Klage bereit +++

Das Bündnis zur Vorbereitung der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration 2016 lädt die Anwohnerinnen und Anwohner von Kreuzberg zu einer Kiezversammlung am Dienstag, 22. März, in SO36 ein. Dort soll gemeinsam über ein »Kiezfest von unten« diskutiert und dieses vorbereitet werden. Damit soll das MyFest verhindert werden, das vom Bezirk, Senat und Polizei ins Leben gerufen wurde, um die Proteste am 1. Mai zu entpolitisieren.

Das »Kiezfest von unten« soll von den Anwohnerinnen und Anwohner organisiert werden. »Zuerst wird am 1. Mai gemeinsam gefeiert und ab 18 Uhr unter dem Motto ›Grenzenloser Widerstand – gegen Krieg und Kapital‹ durch Kreuzberg und Neukölln demonstriert«, erklärt Marko Lorenz vom Vorbereitungsbündnis.

Es fand noch kein Kooperationsgespräch mit der Polizei statt. Das Bündnis ist bereit, die angemeldete Route vor Gericht einzuklagen. Die Polizei wurde bereits aufgefordert, eine Stellungnahme zu den unterschiedlichen Anmeldungen abzugeben. Eine Reaktion blieb bislang aus.

In diesem Jahr zieht die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration vom Oranienplatz über die Oranienstraße nach Neukölln vorbei an von Zwangsräumungen bedrohten linken Orten wie dem Kiezladen in der Friedelstraße 54.
Die revolutionäre 1. Mai-Demonstration steht für eine solidarische herrschaftsfreie Gesellschaft für alle Menschen, die nur mit dem radikalen Bruch mit den herrschenden Verhältnissen zu erreichen ist. Den Kapitalismus gibt es nicht ohne Krieg, Krise und Armut.

Veranstaltung für ein »Kiezfest von unten« | 22.03. | 18 Uhr | SO36, Oranienstraße 190, Berlin

Revolutionäre 1.-Mai-Demonstation | 01.05. | 18 Uhr | Oranienplatz, Berlin

Twitter: @Rev1MaiBerlin
Hashtag: #NotMyFest

Für die soziale Revolution weltweit!