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Demo gegen Verdrängung – martialisches Polizeiaufgebot

23.04.2017

Um die 1000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration gegen Verdrängung und in Solidarität mit den von Räumung bedrohten linken Projekten am Samstag, 22.04.2017. Bei Aprilwetter zog die Demo abends von Friedrichshain über Kreuzberg nach Neukölln. Die Demo begann im Nordkiez Friedrichshain, wo sich bis zur Abdankung „des dümmsten Innensenators Berlins“ Herr Henkel, die Genoss_innen der Rigaer 94 gegen einen illegalen Räumungsversuch und der Friedrichshainer Kiez gegen die Dauereinrichtung eines Gefahrengebiets wehren mussten.
Ziel war der Kiez in Neukölln, um sich mit dem ebenfalls akut räumungsbedrohten alternativen Projekt Friedelstr. 54 zu solidarisieren. Verschiedene Kiezinitiativen gegen Verdrängung aus Berlin schlossen sich der Demo an, zahlreiche Transparente machten auf die Anliegen aufmerksam. Fünf Hundertschaften Bullen waren im Einsatz.
Auf mehreren Hausdächern gab es Pyroshow-Einlagen mit Transparenten gegen Verdrängung und zur Mobilisierung gegen G20 in Hamburg Anfang Juli.

Hayır-Demo in Berlin-Neukölln: über 1000 Personen nahmen teil

22.04.2017

Über 1000 Menschen beteiligten sich an der Hayır-Demonstration am 21.04.2017 in Berlin-Neukölln um gegen die Manipulation der Abstimmung zur Einführung von Erdogans Präsidialdiktatur zu protestieren. Auch Gruppen aus dem Revolutionären 1. Mai Bündnis beteiligten sich an der Demo, an der zahlreiche türkische wie auch kurdische Zusammenhänge teilnahmen.

Fotos bei HDK/HDP Berlin: Facebook

Kein Frieden mit den Reichen – Auf zum Trümmertango!

21.04.2017

Demo am 22.04.2017 (Sa) – 20 Uhr
Proskauer/ Ecke Eldenaer Straße (Nordkiez)

Demoroute: Start – Proskauer/ Eldenaer – Dolziger – Samariterstraße – Schreinerstraße – Voigtstraße – Rigaerstraße – Proskauerstraße – Niederbarnimstraße- Simon-Dach-Straße – Revalerstraße – Warschauerstraße – Falkensteinstraße – Görlitzer Park – Ohlauerstraße – Friedelstraße – Sonnenallee – Hermannplatz – Ende

Mobivideo > vid.me > Gegen die Stadt der Reichen

„Die Demo am 22.04. stellt eine Möglichkeit dar den Widerstand gegen die CG – Gruppe und deren Bauvorhaben auf die Straße zu tragen und sich solidarisch mit all jenen Projekten zu zeigen, die der Stadt der Reichen, der Vertreibung und Verdrängung die Stirn bieten – Projekte wie die Räumungsbedrohte Friedel 54 in Berlin Neukölln. Die sich ebenfalls an der Demonstration beteiligen wird. Konkret bietet der 22.04. die Möglichkeit ein lautstarkes und entschlossenes Signal in Richtung des Berliner Senats zu senden und zu verdeutlichen: Sollte es eine weitere Eskalation staatlicher seits geben und erneut der Versuch unternommen werden, Projekte wie die Friedel 54 oder die Rigaer 94 anzugreifen bzw. zu räumen, dann schepperts!“

Aufruf / Infos: Indymedia Linksunten

030 / 69 22222 – bei Festnahmen Ermittlungsausschuss anrufen!

20.04.2017

Während der Aktivitäten in der Walpurgisnacht – 30. April – der anitkapitalistischen Demonstration im Wedding und den Aktivitäten rund um den Revolutionären 1. Mai wird die linke Rechtshilfegruppe „Ermittlungsauschuss Berlin (EA Berlin)“ beinahe rund um die Uhr erreichbar sein, unter der Telefonnummer 030 / 69 22222. Wenn ihr Festnahmen beobachtet solltet ihr dort anrufen und Name und eventuell weitere Infos zur Festnahme melden, damit gegebenenfalls Anwälte für die Festgenommenen aktiv werden können.

Selbstverständnis des EA Berlin:
„Der Berliner Ermittlungsausschuss (EA) ist eine Rechtshilfegruppe, die seit über 30 Jahren existiert. Wir kümmern uns bei linken Demonstrationen und Aktionen um Festgenommene, wenn umstehende Menschen deren Namen an uns weitergeben, so dass wir ihnen Rechtsanwält_innen vermitteln können und sie nicht einfach in U-Haft „verschwinden“. Wenn es trotzdem so weit gekommen ist, betreuen wir Inhaftierte und beraten in der Sprechstunde immer Dienstags von 20-22 Uhr zu allen Fragen rund um Repression.“

Internetseite des Ermittlungsausschuss Berlin

1. Pressemitteilung

17.04.2017

Pressemitteilung:

Revolutionäre 1. Mai Demonstration 2017, 16.00, Lausitzer Platz

Die revolutionäre 1. Mai Demo jährt sich zum 30-sten Mal. Das Demobündnis hat daher den Lausitzer Platz als Auftaktort bestimmt. Damit unterstreichen wir einerseits die kämpferische Tradition der außerparlamentarisch organisierten Demonstration und andererseits die Erinnerung an den Aufstand 1987 in Kreuzberg gegen die gesellschaftlichen Zustände.

Die Wut über ständige Mietpreiserhöhungen, Wohnungsspekulation und Profitmaximierung sowie die damit einhergehende Vertreibung von MieterInnen und selbstverwalteten Projekten hat heute erneut eine explosive Stimmung in der Bevölkerung nicht nur in Kreuzberg erzeugt. Viele sind in ihrer Existenz bedroht. Daran hat auch die regierende Rot-Rot-Grüne Koalition nichts geändert und die Hoffnungen auf eine soziale Politik sind bei vielen schnell verflogen. Statt zumindest von Mietpreisbegrenzungen zu profitieren, bekamen Tausende Mieterhöhungen. Auch der Verkauf des NKZ am Kottbusser Tor an Investoren und Immobilienhaie zeigt erneut die Unfähigkeit und Kapitalhörigkeit der Berliner Politik.

Die Dauerkrise des kapitalistischen Systems findet seinen weltweiten Ausdruck in immer schärferen imperialistischen Machtkämpfen um die Neuaufteilung der Welt. Die Offensive der Regierung Trump soll die Hegemonie der USA wiederherstellen. Sie droht zu neuen ausufernden Kriegen und Interventionen zu führen. Ausbeutung und Kriege zwingen weitere Millionen zu Flucht. Die Errichtung einer AKP-Diktatur durch Erdogan nach fast einjährigem Ausnahmezustand mit vorhergehend wohlwollender Zustimmung der Merkel-Regierung und der sich zuspitzende Konflikt in Palästina durch weitere Kolonisierung der besetzten Gebiete werden auch an diesem 1. Mai thematisiert. Gemeinsam mit teilnehmenden MigrantInnen und ihren Organisationen werden wir gegen Abschiebungen, die Festung Europa, Rassismus und für offen Grenzen demonstrieren.

Gegen Krise, Krieg und Kapital – der Kampf ist international. Für die soziale Revolution weltweit!

Angemeldete Demoroute: Lausitzer Platz (Auftakt), Lausitzerstraße, Ohlauer-Straße, Bürgner-Straße, Kottbusser Damm, Kottbusser Tor, Adalbertstraße, Oranienstr., Oranien-Platz (Abschlusskundgebung)

Für Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung unter: interblock@riseup.net

1. Pressemitteilung: Revolutionäre 1.Mai Demonstration 2017

14.04.2017

Pressemitteilung:

Revolutionäre 1. Mai Demonstration 2017, 16.00, Lausitzer Platz

Die revolutionäre 1. Mai Demo jährt sich zum 30-sten Mal. Das Demobündnis hat daher den Lausitzer Platz als Auftaktort bestimmt. Damit unterstreichen wir einerseits die kämpferische Tradition der außerparlamentarisch organisierten Demonstration und andererseits die Erinnerung an den Aufstand 1987 in Kreuzberg gegen die gesellschaftlichen Zustände.

Angemeldete Demoroute: Lausitzer Platz (Auftakt), Lausitzerstraße, Ohlauer-Straße, Bürgner-Straße, Kottbusser Damm, Kottbusser Tor, Adalbertstraße, Oranienstr., Oranien-Platz (Abschlusskundgebung)