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Revolutionärer 1.Mai 2016 Berlin – Fight the Power!

29.04.2016

Mobilisierungs-Video Kommt zum antirassistischen und antikolonialen Block!
Link: Youtube

Heraus zum revolutionären 1.Mai 2016: Fight the Power – Gegen Rechtspopulismus, Rassismus und Kolonialismus!
Kommt zum antirassistischen und antikolonialen Block!

Videoclip
HipHop-Mixtape

Eine Asylgesetzverschärfung jagt die nächste, an der europäischen Aussengrenzen wird Aufstandsbekämpfungspolizei gegen Flüchtlinge eingesetzt und Rechtspopulisten befinden sich europaweit im Aufstieg. Wir wollen den internationalen Kampftag der Arbeiter_innen nutzen um Aufzuzeigen wie dies mit dem zusammenhängt und warum all diese Scheisse die logische Konseqenz einer Wirtschaftsordnung ist, die auf Konkurenz und Profitmaximierung statt auf Solidarität und Kooperation aufbaut. Für eine internationalistische Perspektive jenseits von Kapitalismus, Kolonialismus, Krieg und Rassismus. Denn es ist nicht dein Land oder mein Land, es ist unser Planet.

Deshalb:

1.Mai:
Antirassistischer und Antikolonialer Block auf der Revolutionären 1.Mai-Demonstration 2016 / 18 Uhr Oranienplatz.

30.April:
Antikapitalistische Vorabend-Demonstration im Wedding
16:30 / U-BHF Osloer Str

29.April:
Party Against Racism
20 Uhr / Bi-Nuu / U-BHF Schlesisches Tor

27.April:
Schulstreik gegen Rassismus
11 Uhr / U-BHF Gesundbrunnen

Eine Initiative von Refugee Schulstreik Berlin, dem Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Venceremos und der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB)

Mehr Infos, Videos, Mixtape und Aufrufe in Kürze! Stay tuned!

1.-Mai-Zeitung 2016

29.04.2016

1.-Mai-Zeitung von Perspektive Kommunismus
Alternativlos – Solidarität statt Konkurenz!

Link: 1.-Mai-Zeitung als PDF, Plakat als JPG
Website: perspektive-kommunismus.org

Unsere 1.-Mai-Zeitung ist erschienen! Der 1.Mai ist wie kein anderer der Tag, an dem wir uns nicht nur mit den täglichen Abwehrkämpfen gegen Krieg, Sozialabau, Rechtsruck oder patriarchale Unterdrückung beschäftigen, sondern an dem die Perspektive einer revolutionären Überwindung des Kapitalismus und der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft im Vordergrund stehen. Die Gruppen der Perspektive Kommunismus beteiligen sich daher bundesweit in sechs Städten an antikapitalistischen und revolutionären Mai-Aktivitäten. Die 1.-Mai-Zeitung soll die Mobilisierung unterstützen und weitergehende Informationen und Analysen liefern. Außerdem ist in der diesjährigen Zeitung ein Gastbeitrag der Antikapitalistischen Aktion Bonn erschienen.

Themen:
Alternativlos: Solidarität statt Konkurrenz | International: Krieg in der Türkei, Solidarität mit Rojava | Frauenkampf: Antifeminismus von Rechts | Flucht: Ursachen bekämpfen – nicht Flüchtlinge | Antifa: Klassenkampf statt rassistische Spaltung | Klassenkampf: Offensiv kämpfen statt Sozialpartnerschaft | TTIP: Die Freiheit auszubeuten

Die Zeitung kann gerne über unsere Homepage oder die beteiligten Gruppen bestellt werden.

1.Mai-Zeitung 2016 als PDF

[B] Revolutionäre 1. Mai Demonstration – Trotz Verbot vom O-Platz

28.04.2016

entnommen von: linksunten.indymedia.org

Durch den kürzlich erlassenen Auflagenbescheid (PDF) erkennt die Polizei die angemeldete Route der Revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin nicht an und schreibt dem Bündnis eine eigene Polizeiroute vor: Vom Moritzplatz aus außen um den Kiez herum in Kreuzberger Pampa mit Streckenführung schleunigst nach Neukölln. In Zeitungen und TV wird derzeit über Hintergründe und Details berichtet.

Doch dieses Jahr war die Demo, die seit dem Kreuzberger Aufstand von 1987 immer wieder durch den Traditionskiez um die Oranienstraße zog, bereits vor dem sogenannten „Myfest“ angemeldet worden war. Das „Myfest“ war zu diesem Zeitpunkt noch in eine Klage mit einem Kreuzberger Anwohner verwickelt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das sog. Myfest im 36er Kiez in Zusammenarbeit mit der Polizei geplant und organisiert wird um die traditionelle Revolutionäre 1. Mai Demo von dort zu verdrängen und den 1. Mai in Kreuzberg zu befrieden.

Erstaunlicherweise zeigte sich die Myfest-Crew in diesem Jahr immer wieder kooperationsbereit und wollte sich der Demoroute durch den Kiez nicht in den Weg stellen. Demorecht hin oder her, die Polizei versucht seit einigen Jahren dieses per Auflagen auszuhebeln um selbst nach Gutdünken darüber entscheiden zu können. Eigentlich muss eine politische Versammlung wie eine Demo nur in dem Sinne „angemeldet“ werden, damit die Polizei den Verkehr regeln kann. Nicht mehr und nicht weniger – und nicht damit diese über Sein oder Nichtsein das letzte Wort hat.

Wir bleiben dabei: Wir lassen uns die 1. Mai Demo weder verbieten noch lassen wir uns unsere Route von der Polizei vorschreiben. Ob Gefahrengebiete, Zwangsräumungen oder Demo-Verbote, unser Widerstand hält sich nicht an das bürgerliche Gesetzbuch! In Istanbul setzen sich Jahr für Jahr Hunderttausende gegen vom Erdogan-Regime erlassenen Demo-Verbote hinweg. Lasst uns diesen revolutionären Geist zum Vorbild nehmen. In diesem Sinne rufen wir weiterhin dazu auf, am 1. Mai um 18 Uhr zum O-Platz zu kommen! Bedenkt die Vorkontrollen und die dieses Jahr voraussichtlich deutlich stärkere Polizeipräsenz auf dem Myfest.

Gegen das polizeiliche Demonstrationsverbot! Unsere Straßen, unser Widerstand, unser Leben!

1. Mai / 18 Uhr / Oranienplatz / Berlin-Kreuzberg

Unsere Route: Oranienplatz – Oranienstraße – Adalbert-Str. – Köpenicker Str. – Manteuffelstr. – Wiener Str. – Ohlauer Str. – Friedelstraße – Sonnenallee – Hermannplatz – Kottbusser Damm – Kottbusser Straße – Kottbusser Tor

Überlegt euch schon jetzt wie auf Bullenangriffe oder eine polizeiliche Besetzung des O-Platzes reagiert werden könnte. Achtet auf aktuelle Infos!

Blog: erstermai.nostate.net (Pressespiegel) // Twitter: twitter.com/Rev1MaiBerlin (Hashtag: #R1MB)

Auflagenbescheid der Berliner Polizei zur 1. Mai-Demo 2016 (PDF)