Monthly Archives: März 2016

4. PM: Schön, dass wir darüber geredet haben

+++ Anmeldegespräch blieb ohne Ergebnis +++
+++ Polizei will Demonstration von MyFest fernhalten +++
+++ Klage wahrscheinlich +++

Am 29. März hat das Anmeldegespräch zwischen dem Bündnis zur Vorbereitung der Revolutionären 1.-Mai-Demonstaton und der Berliner Polizei stattgefunden. Die anwesenden Beamten machten deutlich, dass sie dem kommerziellen und vom Senat und Bezirk lancierten MyFest den Vorgang gegenüber der Revolutionären 1.-Mai-Demonstation geben werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass nur durch Glück noch keine größeren Unfälle auf dem MyFest gegeben hat. Die Polizei will, die 18 Uhr Demo nicht durch das Gebiet des MyFestes lauf lassen, obwohl dies von dessen Organisatoren bei einer Diskussionsveranstaltung am vergangenen Mittwoch im Klub SO36 wiederholt begrüßt worden war.

Weiterlesen »

Einfach mal nein sagen!

Statement der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration zur Befriedung der Protest am 1. Mai und die Idee eines „Kiezfests von unten“

Wir lehnen das MyFest ab. Punkt. Das liegt nicht an den Menschen, die es organisieren. Es liegt auch nicht daran, dass wir etwas dagegen haben, dass am 1. Mai gefeiert wird. Doch das MyFest ist Teil eines schlechten, eines bedrückenden Lebens. Und das lehnen wir ab.

Das MyFest wurde ins Leben gerufen, um Kreuzberg am 1. Mai zu befrieden. Die Bullen, der Bezirk und der Senat rieben sich die Hände. Der politische Protest konnte so abgedrängt werden. Und so spielen auch die Gründe des Protestes keine Rolle mehr: Wer fragt nach den Menschen, die aus ihren Wohnungen zwangsgeräumt werden, weil der Profit von Vermietern mehr zählt, als ein Dach über den Kopf. Wer fragt nach den Hunderttausenden in dieser Stadt, die auf Hartz IV angewiesen sind, um über die Runden zu kommen. Die dafür auch noch ihr Leben offenlegen müssen und ständig Angst haben, von einem Sesselfurzer sanktioniert zu werden. Dass Deutschland weltweit Krieg führt, scheint so normal, wie dass ein brennendes Bundeswehr-Fahrzeug schlimmer ist, als das massenhafte staatliche Morden. Deutschland macht mit beim systematischen Zerstören und Ausbeuten der Länder der Dritten Welt. Diejenigen, die deswegen hierher fliehen, sind dann einem rassistischen System und einem faschistischen Mob ausgesetzt. Ganz zu schweigen davon, dass wir immer noch dazu gezwungen sind, unsere Arbeitskraft zu verkaufen, nur damit einige Wenige ihre Profite einstreichen können. Es gibt viele gute Gründe, um am 1. Mai auf die Straße zu gehen.

Weiterlesen »

NotMYfest

Einladung für ein »Kiezfest von unten«

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

wie viele von euch vielleicht mitgekriegt haben, steht das Myfest auf der Kippe. Dem Myfest wurde aberkannt, politisch zu sein. Was schon seit Längerem klar ist, ist jetzt offiziell: Das Myfest ist eine kommerzielle Veranstaltung. Eine Veranstal- tung, die weder die politische Geschichte des 1. Mai ernst nimmt, noch die Bedürfnisse der Anwohnerlnnen respektiert.

Bisher hat der Bezirk noch keinen Veranstalter gefunden, der bereit wäre das Fest auszurichten. Die verrückte Idee, eine 1.-Mai-Fanmeile zu veranstalten, ist zum Glück vom Tisch. Wir sind über diese Entwicklungen nicht unerfreut. Denn endlich gibt es die Gelegenheit gemeinsam darüber zu diskutieren und nachzudenken, was und vor allem wie wir am 1. Mai feiern wollen.

Weiterlesen »

3. PM: Bündnis lädt Anwohner zu Diskussion über 1. Mai in Kreuzberg

+++ Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration lädt Anwohner zu »Kiezfest von unten« ein
+++ Bündnis zu Klage bereit +++

Das Bündnis zur Vorbereitung der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration 2016 lädt die Anwohnerinnen und Anwohner von Kreuzberg zu einer Kiezversammlung am Dienstag, 22. März, in SO36 ein. Dort soll gemeinsam über ein »Kiezfest von unten« diskutiert und dieses vorbereitet werden. Damit soll das MyFest verhindert werden, das vom Bezirk, Senat und Polizei ins Leben gerufen wurde, um die Proteste am 1. Mai zu entpolitisieren.

Das »Kiezfest von unten« soll von den Anwohnerinnen und Anwohner organisiert werden. »Zuerst wird am 1. Mai gemeinsam gefeiert und ab 18 Uhr unter dem Motto ›Grenzenloser Widerstand – gegen Krieg und Kapital‹ durch Kreuzberg und Neukölln demonstriert«, erklärt Marko Lorenz vom Vorbereitungsbündnis.

Weiterlesen »

2. PM: „Kiezfest von unten“ statt MyFest

Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration ruft zu selbstorganisierten
»Kiezfest von unten« auf +++ Solidarität statt MyFest +++

Am 1. Mai 2016 wird es in Kreuzberg kein MyFest geben. Das Vorbereitungsbündnis für die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration 2016 ruft statt dessen zu einem selbstorganisierten »Kiezfest von unten« auf.

Dazu wird am 22. März im SO36 in der Oranienstraße 190 ein öffentliches Vorbereitungstreffen der Anwohnerinnen und Anwohner stattfinden. Das MyFest wurde ins Leben gerufen, um die Proteste am 1. Mai zu entpolitisieren. Es ist ein riesiges polizeiliches Sauffest, von dem nur Wenige profitieren. Die Leidtragenden sind die Bewohnerinnen und Bewohner. Sie haben genug vom MyFest sowie von Verdrängung und Mieterhöhungen.

Weiterlesen »