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1. Mai: Polizei befürchtet O-Platz-Besetzung

28.04.2014

(von: stay rebel / de.indymedia.org)
BERLIN-KREUZBERG. Polizei will in der Walpurgisnacht und am 1. Mai auf dem Oranienplatz – mitten im sog. „Myfest“ – präsent sein, um Besetzungen des Platzes zu verhindern. Hungerstreik der Geflüchteten auf dem Platz dauert an.

Der kleine Kreuzberger Oranienplatz scheint vor dem 1. Mai ein für die große Politik wichtiger Platz zu sein. Nach der Räumung des Flüchtlingscamp am Oranienplatz hatten Flüchtlinge mit einem Hungerstreik begonnen, der vorraussichtlich bis zum 1. Mai immer noch nicht beendet sein wird. Polizeipräsident Henkel kündigte an, in der Walpurgisnacht und am 1. Mai mit Polizei am Oranienplatz präsent zu sein, um erneute Besetzungen zu verhindern. Die Hungerstreikenden fordern u.a. weiterhin Bewegungsfreiheit der Geflüchteten.

O-Platz 1. Mai: Refugee-Protest statt Saufmeile

28.04.2014

(von: ARAB / de.indymedia.org)
Der Naziaufmarsch durch Kreuzberg ist verhindert, für den 1.Mai hat die NPD schon im Vorfeld kapituliert und ihren geplanten Aufmarsch in Neukölln abgesagt. Bleibt trotzdem wachsam, irgendeinen Scheiss werden die Faschos für den 1. Mai schon planen.

Und auch ohne die Nazis bleibt noch genug zu tun. Immerhin gibt es nicht nur die NPD sondern leider auch die CDU/CSU, SPD, FDP, AfD und die Grünen. Alle zusammen geben sich grosse Mühe das das Leben für Flüchtlinge in diesem Land auch ganz ohne Nazischläger menschenunwürdig ist. Auf dem Oranienplatz protestieren Flüchtlinge seit der Räumung des Refugee-Camps durch den SPD-CDU-Senat und der Grünen Bezirksbürgermeisterin mit einem Hungerstreik gegen die rassistische deutsche Asylpolitik.
Das Camp musste auch deshalb vor dem 1.Mai verschwinden, weil der Bezirk den Oranienplatz für seine traditionelle Fress- und Saufmeile namens „Myfest“ braucht. Der mit dem Hungerstreik dennoch anhaltende Protest der Flüchtlinge am Oranienplatz bereitet der Bürgermeisterin deswegen Kopfschmerzen. Umso wichtiger ist es deshalb die Freunde am Oranienplatz in den kommenden Tagen stärker zu unterstützen, jeden Tag um 18 Uhr gibt es eine Solikundgebung am Oranienplatz. Und am 1. Mai sollten dort Antirassist_innen und Antifaschist_innen stark präsenz zeigen. Hier ein Augenzeugenbericht vom 26.04.2014:

Route der Revolutionären 1.-Mai-Demo 2014

25.04.2014

Auftakt-Kundgebung: 18 Uhr Lausitzer Platz.
Demoroute: Lausitzer Platz — Lausitzer Straße — Reichenberger Straße — Mariannenstraße — Kottbusser Damm — Urbanstraße — Körtestraße — Gneisenaustraße — Mehringdamm — Wilhelmstraße — SPD-Zentrale (Abschluss).

Flyer und Plakate abholen!

25.04.2014

Im Buchladen „Schwarze Risse“ gibt es noch jede Menge Flyer und einige Plakate. Bitte abholen und verteilen! Am besten noch vor dem 1. Mai. ;-)

Schwarze Risse im Mehringhof
in Kreuzberg
Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin
Tel.: 030 – 69 28 779
Email: mehringhof[at]schwarzerisse.de
öffnungszeiten:
Mo – Fr 10.00 – 19.00 Uhr
Sa 11.00 – 15.00 Uhr

Naziaufmarsch durch Kreuzberg am 26.04. stoppen

25.04.2014

Die bislang durch die Polizei geheimgehaltene Demonstrationstrecke der Faschisten von NPD und anderen Nazigruppen am Samstag dem 26.04. durch Kreuzberg ist jetzt in der Presse veröffentlicht worden. Die von der Polizei genehmigte Strecke ist: Jannowitzbrücke (Auftakt ab 12 Uhr), Brückenstraße, Heinrich-Heine-Straße, Prinzenstraße zum Moritzplatz. Dort solle es eine Zwischenkundgebung des braunen Mobs geben. Danach solle es über die Oranienstraße, Rudi-Dutschke-Straße, Charlottenstraße zum Endpunkt Leipziger Straße gehen. Von Antifaschistischen Gruppen wurde bereits seit einiger Zeit unter anderem zu den Orten Moritzplatz und U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße mobilisiert, um am 26. aktiv zu werden.

Infos: Indymedia (Beitrag) | taz (Artikel) |
Infos zu Gegendemos und Treffpunkten: www.nazifrei.berlin

Jugendblock auf der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration 2014

25.04.2014

Dieses Jahr wird es auf der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration um 18 Uhr am Lausitzer Platz einen Jugendblock geben, organisiert unter anderem von der verdi.Jugend, der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) und der Antifaschistischen Linken Jugend (ALJ). Unter dem Motto „Unsere Zukunft statt ihrer Profite – United youth against crisis, war and capitalism“ werden junge Menschen ihre Wut über die derzeitigen Mißstände auf die Straße tragen.

Einladung zur Pressekonferenz

25.04.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen.

Hiermit lade ich Sie herzlich zur Pressekonferenz des Revolutionären 1.-Mai-Bündnisses ein.

Thema: Inhalt und Ablauf der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration 2014.

Es nehmen teil:
Peter Müller vom Revolutionären 1.-Mai-Bündnis
Eurydike Bersi von der griechischen Tageszeitung Katheremini
Klaus Paulsen von Berlin-Nazifrei
Martin Steinburg vom Bündnis „Hände weg vom Wedding“.

Dienstag, 29. April, 11 Uhr, Tempelhofer Ufer 1, 10961 Berlin, 1. Stock links, Saal 5, U-Bahnhof Hallesches Tor

Mit freundlichen Grüßen
Michael Prütz
0172/916 98 00