Migrantifa Berlin: Polizeigewalt, Spaltungsversuche und dreiste Lügen

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Twitter-Thread von Migrantifa Berlin zur Polizeistrategie im letzten Jahr und warum es um so wichtiger ist, dieses Jahr wieder am 1. Mai zu demonstrieren.

Wir waren im letzten Jahr genau wie in diesem Jahr beteiligt an den Vorbereitungen für die Demonstration zum internationalen Kampftag der Arbeiter:innenklasse!

Wir beteiligen uns, weil wir gemeinsam mit unseren Genoss:innen im migrantisch- internationalistischen Frontblock den Fokus der 1.Mai Demo auf antikapitalistische, antirassistische und antikoloniale Kämpfe setzen wollen.

Der Polizei ist die Verbindung dieser Kämpfe traditionell ein Dorn im Auge, weswegen sie versucht haben die einzelnen Blöcke der Demo voneinander zu trennen und gegeneinander auszuspielen, während sie wahllos und extrem gewaltvoll auf die über 20.000 Demoteilnehmer:innen einprügelten.

Im Nachgang der Demo versuchte die Polizei mithilfe der, wie immer kritik- und würdelos bei ihnen abschreibenden, Hauptstadtpresse uns als Chaot:innen darzustellen, die gezielt die Sonnenallee verwüsten wollten.

Der Plan war, uns von unseren Communities im Kiez zu entfremden. Wir können zum Glück festhalten, dass keine dieser Spaltungs und Diffarmierungskampagnen wirklich Früchte getragen hat! Die Demo hielt geschlossen zusammen und die Anwohner:innen im Kiez haben direkt erkannt, von wem die Gewalt und die Eskalation am 1.Mai ausging.

Wie könnte es auch anders sein, da Gewalt und Rassismus durch die Polizei auf der Sonnenallee für jede:n täglich spürbar ist. Diese Strategie der Repression durch Polizei und Politik wird in der Dokumentation unserer Genoss:innen genau dargelegt und durch Interviews mit Beteiligten und Videos der Demonstration klar untermauert.

Es ist unfassbar wichtig, diese Strategien zu erkennen und sich nicht täuschen zu lassen. Noch wichtiger ist es aber, sich durch die Repression nicht einschüchtern zu lassen!

Deswegen sagen wir auch dieses Jahr, heraus zum 1.Mai! Unsere Solidarität und unser Widerstand wird immer stärker sein als ihre Repression!

Die Genossin Assata Shakur hat einmal gesagt:
It is our duty to fight for our freedom!
It is our duty to win!
We must love each other and support each other!
We have nothing to lose but our chains!

In diesem Sinne sagen wir:

YALLAH KLASSENKAMPF - NO WAR BUT CLASS WAR

Wir sehen uns am 1.Mai um 16:30 auf der Straße am Hertzbergplatz .

Teilt den Trailer der Dokumentation auf Youtube und schaut euch am Montag das gesamte Video auf dem Kanal an: https://erstermai.nostate.net/post/video-dokumentation-zum-revolutionaren-1-mai-in-berlin