Neuer Aufruf erschienen!
12. Januar 2012
Bereits jetzt zum Anfang des Jahres 2012 ist ein Aufruf erschienen, sich an den Aktionen rund um den 1.Mai 2012 zu beteiligen. Sicherlich nicht unwesentlich wird dieser Erste Mai nicht nur in der Tradition des globalen "Kampftag der Arbeiterbewegung" stehen, sondern auch an die Ereignisse des Jahres 1987 im Berliner Bezirk Kreuzberg anknüpfen; jene jähren sich in diesem Jahr nämlich bereits zum 25. Mal. Der Aufruf ist bereits hier nachlesbar und in der Materialsektion auch als PDF-Version zum Download bereitgestellt.1. Mai nix is vorbei!
26. Juli 2011
Im Rahmen der revolutionären Demonstration zum 1. Mai in Berlin, die mit weit mehr als 10000 Teilnehmenden ein großer Erfolg war, ist es wieder zu Verhaftungen gekommen. Neben 2 vollstreckten Haftbefehlen, gab es auch gefühlt unzählige Verfahren, die leider alle viel Geld kosten, der EA hat dazu ja bereits eine detallierte Aufstellung erstellt.Damit die Gefangenen nicht auf ihre Kosten sitzen bleiben, sind wir alle am 13.08.2011 schön solidarisch und gehen ins Rauchhaus:
Ein Herz für Gefangene: Soli-Party für die Anti-Repressionsarbeit im
Zusammenhang mit dem 1. Mai 2011
Line-Up:
Molotov Girrrl (HipHop deluxe)
Die Genosskis (sozialistische populär Musik)
Bambi Bauer (rhythmische Sportmusik und das Beste aller Zeiten)
Solidarität mit den Gefangenen des 1.Mai!
05. Mai 2011
Das revolutionäre 1.Mai-Wochenende ist vorbei und über 15.000 Menschen waren auf der Straße, um trotz aller Unkenrufe auch gewisse Grundsatzfragen zu stellen und antikapitalistisch zu beantworten.Leider hat die Demonstrationsorganisation viel Kraft gekostet, und regelmäßig werden durch Bullenübergriffe nicht nur zahlreiche Leute z.T. schwer verletzt sondern landen auch im Knast.
Der Ermittlungsausschuss Berlin hat hierzu eine detaillierte Aufstellung veröffentlicht.
Sorgt dafür das die Gefangenen im Knast nicht alleine bleiben. Organisiert Soliparties, schreibt Briefe, sammelt Geld und organisiert euch in Antirepressionsstrukturen. Im Knast ist eineR, gemint sind wir alle.
Das Komitee für Grundrechte & Demokratie beobachtete übrigens das Vorgehen der Polizeikräfte am 30.04. und 1. Mai. Das Protokoll hierzu ist ab sofort online.
PRESSEMITTEILUNG: Über 15.000 Menschen bei Revolutionärer 1.Mai-Demo
01. Mai 2011
PRESSEMITTEILUNG - Berlin, den 1. Mai 2011
Über 15.000 Menschen bei Revolutionärer 1. Mai-Demo in Berlin-Neukölln // Anmelder beendet Aufzug nach massiven Übergriffen der Polizei
Weiterlesen: PRESSEMITTEILUNG: Über 15.000 Menschen bei Revolutionärer 1.Mai-Demo
Heraus zum revolutionären 1.Mai Wochenende!
30. April 2011
Das 1. Mai-Wochenende ist bereits im Gange und wir wollen euch die letzten Informationen zur Revolutionären Demo, sowie Termine und Demotipps mitteilen.Kurzes Newsupdate
26. April 2011
Der 1. Mai nähert sich in schnellen Zügen. Nachdem der Presse zu entnehmen ist, dass die Scharade um die Frage der Anmeldung geklärt ist, freuen wir uns als Bündnis, dass sich die Materialsektion beständig füllt und auch die Stadt im Glanz der verschiedenen Plakatmotive leuchtet.Berichtet der Roten Hilfe und dem EA bitte über eventuelle "Gefährderansprachen".
Sorgen wir gemeinsam dafür, dass sich niemand von den Cops einschüchtern lässt.
Gefährderansprachen ins Leere laufen lassen
19. April 2011
Laut einem Artikel in der Berliner Tageszeitung Tagesspiegel vom 11. April 2011 plant die Einsatzleitung für den 1. Mai 2011 in Berlin, unter Jürgen Klug, dass “…ab Mitte April 80 durch Straftaten aufgefallene Linksextremisten Hausbesuche bekommen – mit diesen sogenannten Gefährderansprachen will die Polizei signalisieren: “Wir kennen dich, wir haben ein Auge auf dich am 1. Mai“.”Sogenannte Gefährderansprachen haben einzig und allein Einschüchterung zum Ziel. Sie können persönlich an der Wohnungstür, auf dem Weg zur Arbeit oder auch per Telefon erfolgen und eineN entsprechend meistens völlig unvorbereitet erwischen.
Ähnlich wie bei Anwerbeversuchen durch den Verfassungsschutz hinterlassen solche Begegnungen oft die Frage: Warum ich? Letztlich geht man ihnen damit aber schon viel zu sehr auf den Leim – klar haben sie viel zu viel Daten über uns, klar löschen sie diese Daten nicht fristgerecht und klar nutzen sie diese Daten auch immer mal wieder wie es ihnen passt.
Wir empfehlen als einzig richtige Reaktion: Tür zu, Gespräch beenden, öffentlich machen (im eigenen Umfeld und bei Antirepressionsgruppen, damit wir einen Überblick erhalten). Bei sogenannten Gefährderansprachen soll schlichtweg eine Drohkulisse aufgebaut werden – geht nicht darauf ein! Macht am 1. Mai und sonst wann das, was Ihr für richtig haltet. Und passt auf Euch und andere auf – egal ob mit oder ohne “Gefährderansprache”!
Lesestoff zum Thema aus Frankfurt/Main:
Gefährderansprache- Ein Lehrstück des staatstragenden Antifaschismus
Neue Bündnispressemitteilung zur Anmeldung
17. April 2011
Same procedure as last year? Same procedure as every year!
Amüsiert bis gelangweilt nehmen wir Jahr um Jahr die Staatsaffäre um den/die AnmelderIn der Revolutionären 1.-Mai-Demo zur Kenntnis.
Als erstes fordert uns die Polizei zur Anmeldung der Demo auf. Nachdem wir dem "gehorsamst" nachgekommen sind, wird der Name des Anmelders per gezielter Indiskretion der bürgerlichen Presse zugespielt. Anschließend erhebt sich ein allgemeines Wehklagen in dieser, welches zeitnah auch die etablierten Parteien erfasst. In der Hoffnung, dem politischen Gegner angesichts der bevorstehenden Berliner Wahlen ein paar Prozentpunkte (hinter dem Komma) abnehmen zu können, überschlagen sich in diesem Jahr die Stellungnahmen von Politikern aller Parteien und steigern sich im Laufe des April zu einer allgemeinen inszenierten Hysterie. Was, der hat die „Chaotendemo“ angemeldet? Unerhört! Es folgt eine Distanzierungswelle, dann der 1. Mai, und danach wird wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Erklärung zum Rücktritt von der Anmeldung der revolutionären 1.Mai Demonstration in Berlin
15. April 2011
Für ein Bündnis linker Organisationen hatte ich die diesjährige revolutionäre 1.Mai-Demonstration in Berlin angemeldet.
Diese Anmeldung nahm ich als Privatperson außerhalb meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten der Linksfraktion, Ulla Jelpke, vor. Ich habe dabei von meinem grundgesetzlich geschützten Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht. Die Behauptung von Teilen der Presse, ich hätte eine "Krawall-Demo" (Tagesspiegel) oder "Randale-Demo" (BZ) angemeldet, ist falsch und ehrrührig. Derartige Medienberichte zielen auf die Diffamierung und Kriminalisierung des legitimen Anliegens von vielen Tausend Menschen, die alljährlich am Abend des 1.Mai in Berlin für ein besseres Leben, gegen Kapitalismus, Krieg und Unterdrückung auf die Straße gehen.
Der politische Gegner und Teile der Presse haben in unzulässiger Weise versucht, Ulla Jelpke beziehungsweise die Partei DIE LINKE, der ich im Übrigen nicht angehöre, in Sippenhaft für meine Demonstrationsanmeldung zu nehmen. Um hier Schaden abzuwenden, trete ich als Anmelder der revolutionären 1.Mai Demonstration zurück.
Dr. Nikolaus Brauns
Berlin, 14.April 2011
Neues Material online
12. April 2011
Der 1. Mai nähert, die Materialsektion füllt sich.Für diesen 1.Mai hat sich in Berlin ein Bündnis verschiedener Jugendgruppen zusammengefunden um unter dem Motto „Wir sind richtig Sauer – Heraus zum Tag des Zorns“ Jugendliche zur revolutionären 1.Mai-Demonstration um 18 Uhr am U-BHF Kottbusser Tor und zu einer Demonstration gegen soziale Verdrängung und die Räumung linke Freiräume am 30.April um 16:30 am U-BHF Rosenthaler Platz zu mobilisieren. Mit einem gemeinsamen Aufruf, Aufklebern und Plakaten sollen vor allem auf die Probleme junger Menschen im Wahnsinn der kapitalistischen Totalität eingegangen werden. Teil des Bündnisses sind die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin, die Antifaschistischen Linke Jugend, die neugegründeten „Antifaschistische Initiative Schöneberg“, die Antifaschistische Initiative Reinickendorf, die Antifa Marzahn Hellersdorf, der Sozialistische Deutschen Arbeiterjugend und die neugegründete antikapitalistische Jugendplattform „Kinder des Zorns“.
Auch die kurdische Bewegung in Berlin und das Kurdistan Solidaritätskomitee rufen dazu auf sich mit einem kraftvollen und internationalistischen Ausdruck an der revolutionären 1.Mai-Demonstration um 18 Uhr vom U-BHF Kottbusser Tor nach Neukölln zu beteiligen. Mit einem eigenen Aufruf und Plakat wollen die Aktivist_innen vor allem der internationationalistischen und antimilitaristischen Charakter des weltweiten Kampftages betonen und auf die aktuellen Situation in Kurdistan aufmerksam machen.
Die Antifaschistische Linke Berlin beteiligt sich in diesem Jahr gleich mit 2 Aufrufen und Plakaten. Unter der Überschrift "Nehmen wir uns die Stadt" steht der soziale Kampf im Stadtteil, sowie Stadtumstrukturierung im Vordergrund.
Bündnispressemitteilung: Demo angemeldet!
12. April 2011
Linkes Bündnis ruft zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin auf // Proteste gegen
Stadtumstrukturierung, Privatisierung sowie Verdrängung von sozial DeklassiertenEin Bündnis aus linken, antifaschistischen und autonomen Gruppen ruft zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2011 zur Revolutionären Demonstration in den Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln auf. Im Zentrum der Mobilisierung unter dem Motto "Heraus zum Revolutionären 1. Mai! Für die soziale Revolution weltweit" stehen in diesem Jahr fünf thematische Schwerpunkte: soziale Kämpfe, Ausgrenzung und Verdrängung, Repression und Extremismus, internationale Solidarität und Militarismus sowie der Kampf gegen Rassismus.
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