erstellt am: 24.06.2009
Am 7. August findet ein Konzert für die 1. Mai-Gefangenen und alle von Repression Betroffenen im Festsaal Kreuzberg statt.
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19 Uhr | Veranstaltung zur Situation der linken politischen Gefangenen in Berlin
22.00 Uhr | Konzert mit:
Sinan (Berlin) http://www.myspace.com/sinankds
Holger Burner (Hamburg) http://www.myspace.com/holgerburner
Makks Damage (Gütersloh)
Blockwart und Basur (Berlin) http://www.myspace.com/blockwart
7.August 2009 | Festsaal Kreuzberg | Skalitzer Straße 129 | U-Bhf. Kottbussertor
Präsentiert von:
Nordost Mafia - Berlin
Antifaschistische revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]
erstellt am: 02.06.2009
Seit dem 1. Mai 2009 sitzen etliche junge Leute in Berliner Knästen. Ihnen wird die Beteiligung während und nach der revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin Kreuzberg vorgeworfen. Die Vorwürfe sind teilweise sehr hart, u.a. "Schwerer Landfriedensbruch" bis hin zu "versuchtem Mord".
Der Revolutionäre 1. Mai 2009 zog wieder mehrere Tausend Menschen auf die Straße, die ihren Unmut gegen Kapitalismus und Krieg lautstark äußerten. Einige müssen nun dafür sitzen.
Kundgebungen mit Musik zur Unterstützung der Gefangenen
Freitag, 05.6.2009 | 17.00 | Knast-Moabit | Nähe U-Turmstraße
Freitag, 12.6.2009 | 17.00 | Jugendknast Plötzensee | Nähe S-Beusselstr.
erstellt am: 02.06.2009
Der 1. Mai ist einen Monat her, und noch immer sitzen 19 Genossen_innen im Knast
Die Vorwürfe sind mitunter schwerwiegend und nicht alle Gefangenen können auf eine Soli-Struktur zurückgreifen. Deshalb ist es wichtig, die Genossen_innen im Knast wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind. Sie freuen sich sicher über die eine oder andere Kundgebung...
Für die anstehenden Verfahren können Gedächtnisprotokolle zu euren Beobachtungen am Abend des 30.April und am 1. Mai bei den Aktionen gegen die NPD in Köpenick und bei der Demo in Kreuzberg sehr wichtig sein. Wenn ihr also noch kein Gedächtnisprotokoll geschrieben habt, tut das doch und bringt es uns in die Sprechstunde.
Außerdem wird dringend Geld gebraucht, um die Gefangenen im Knast zu unterstützen und die Kosten der Anwälte_innen bzw. der Verfahren zu stemmen.
Neben den Gefangenen, die rund um den 1. Mai verhaftet wurden, sitzt auch noch eine Genossin im Zusammenhang mit dem bekannten „Autothema“ und ein Genosse, der am Vorabend der antinationalen Parade bei einer spontanen Demo festgenommen wurde. Ihr seht, es gibt viel zu tun. Soliparties und Kundgebungen wären ein guter Anfang.
Solidarität mit allen Gefangenen!
Für weitere Fragen oder ggf. Kontakt zu den Gefangenen, kommt gerne dienstags in der Sprechstunde vorbei (20-22 Uhr, Merhinghof, Gneisenaustr. 2a).
Ermittlungsausschuss
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin
Telefon 030- 692 22 22
erstellt am: 07.05.2009
Angesichts der Turbulenzen, die die Revolutionäre 1. Mai Demonstration in den Medien wie auch in der politischen Landschaft der „demokratischen“ Parteien ausgelöst hat, nimmt das Organisationsbündnis wie folgt Stellung:
Im Vorfeld der Demonstration hat das Bündnis öffentlichkeitswirksam darauf hingewiesen, dass man nicht bereit ist, eine Tausende umfassende Polizeiarmee während und im Umfeld der Demonstration hinzunehmen. Die Polizeiführung als auch der SPD-Linke-Senat wurde explizit dazu aufgefordert, das Demonstrationsrecht zu respektieren und nicht durch martialisch auftretende Polizeieinheiten an der Route der Demonstration die Menschen durch Einschüchterung und dem Erzeugen von Angst die freie Teilnahme an der Demonstration zu erschweren, bzw. zu verhindern. (...)
erstellt am: 06.05.2009
Der EA informiert
Der Berliner Ermittlungsausschuss (EA) ist eine Rechtshilfgruppe, die seit knapp 30 Jahren existiert. Der EA kümmert sich um bei linken Demonstrationen und Aktionen Festgenommene, vermittelt sie an Rechtsanwält_innen, betreut Inhaftierte und berät in der Sprechstunde zu allen Fragen rund um Repression.
Wenn bei Festnahmen auf Demos Menschen ihre Namen rufen, der dann von Umstehenden an den EA
weitergeben wird, versuchen wir dafür zu sorgen, dass sie nicht einfach „verschwinden“ und dass ihnen AnwältInnen organisiert werden können, bevor sie vor eineN HaftrichterIn kommen.
erstellt am: 06.05.2009
Thema: Der 1. Mai, Polizeitaktik und die Medien
Die Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin Evrim Baba erklärt:
In den letzten Tagen hat sich die Kritik an den Ausschreitungen zum 1. Mai in Kreuzberg im Wesentlichen lediglich auf den Anmelder der Veranstaltung Kirill Jermak und auf die Linke deren Mitglied er ist, fokussiert. Das die Medien eine gewichtige Rolle bei der Meinungsbildung aber auch bei der Einflussnahme auf gesellschaftliche Entwicklungen einnehmen, ist nicht neu. Während der Innensenator Körting und Polizeipräsident Glietsch zumindest in der Öffentlichkeit alles taten, um vorab die Stimmung gar nicht erst anzustacheln, taten viele Medienvertretern genau das Gegenteil.
erstellt am: 05.05.2009
"Ohne Bullen kein Krawall"? Nach den unsäglichen Vergleichen des Berliner Innensenators Körting von SteinewerferInnen mit Vergewaltigern spitzt sich die Kritik an ihm zu. Politiker von der FDP fordern seinen Rücktritt, andere fordern sogar eine Aktuelle Stunde im Bundestag, auch zur lückenlosen Aufklärung der Einsatztaktik am 1. Mai. Auch im Abgeordnetenhaus wird der 1. Mai wieder Thema sein. Unabhängige BeobachterInnen der Demo und SprecherInnen des Revolutionären 1. Mai Bündnis sind bereit dazu, in einer Aktuellen Stunde im Bundestag oder im Abgeordnetenhaus Stellung zu beziehen zu den brutalen Angriffen der Polizei auf TeilnehmerInnen der Demonstration wie auf die Demospitze sowie auf PassantInnen am Rande der Demo.
erstellt am: 04.05.2009
In der taz ist ein Interview mit dem Anmelder der Revolutionären 1. Mai Demonstration erschienen. Wie das Demobündnis (siehe Pressemitteilung) wirft auch der Anmelder, ein BVV-Abgeordneter der Linkspartei aus Lichtenberg, dem Polizeiapparat eine Eskalation der Demonstration vor, außerdem habe es keine Kommunikation von der Polizei mit der Demo-Leitung gegeben hat.
erstellt am: 03.05.2009
Kämpferisch und entschlossen durch Kreuzberg
Die Demo sammelte sich in der Reichenberger Straße südlich vom U-Bahnhof Kottbusser Tor, unweit der Bühne "Barrio Antifascista". Beim Auftakt trat der Rapper Sinan auf und es gab Redebeiträge von Erika Baum, Jutta Ditfurth und vom Schülerbündnis. In der Demo formierten sich mehrere Blöcke. Ganz vorne lief der revolutionäre Jugendblock, dahinter der große Truck, dann der klassenkämpferische Block und am Ende der Block des Mumia-Bündnisses.
Schon ca. 300 Meter nach Demostart wurden die ersten Polizeihundertschaften verjagt. Bei späteren Angriffen der Polizei auf die Demo gab es etliche Verletzte. Der Aufzug wurde deshalb frühzeitig beendet und die Route gekürzt, weshalb die Demo leider nicht durch Neukölln gehen konnte.
Presse / Berichte:
Pressemitteilung Revolutionäres 1. Mai Bündnis, 2. Mai 2009
Pressespiegel
Indymedia Beitrag: "Berlin: 15000 auf rev.1.Mai-Demo"
Videos:
Kanal B: 1.MAI 2009, KOTTBUSSER TOR BERLIN
Spiegel TV online: 1. Mai Randale - Eskalation in Berlin
Stern: Brutale Mai-Krawalle in Berlin
Morgenpost TV: Krawall in Kreuzberg
n-tv: Gewalt eskaliert in Berlin
n-tv: Körting unter Beschuss
Die Zeit: Krawalle in Berlin
rbb: Rückschlag für friedlichen 1. Mai
ARD Tagesthemen: Krawalle in Berlin und Hamburg
ARD Nachtmagazin: 1. Mai-Randale
ARD Tagesschau: 1. Krawall in Berlin
ZDF Heute Journal: Schwere Krawalle in Berlin und Hamburg
N24: Krawall mit "neuer Qualität"
RTL: Blutige Mai-Nacht
citizoom.tv: 1. Mai 2009 - Kreuzberg Dokumentation
Fotos:
Umbruch Bildarchiv
Flickr pm_cheung
Flickr jakobhuber
Flickr ka_flipz
Flickr wunschkind68
medienkollektiv.blogsport.de
Flickr kietzmann
erstellt am: 02.05.2009
Wütender Protest, Polizeipolitik und Provokation
Die Teilnehmerzahl der gestrigen revolutionären 1.Mai Demo am Abend lag nach unterschiedlichen Zählungen zwischen 12 000 und 15 000. Deutlich spürbar war in Zeiten der Krise und in deren Folge immer dreisteren Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums die Wut der TeilnehmerInnen.
erstellt am: 01.05.2009
Übergriffe der Berliner Polizei auf linke GegendemonstrantInnen
NPD Kundgebung und rechte Kameradschaften werden von einem massiven Polizeiaufgebot in Köpenick geschützt. Nichts geht mehr auf den S-Bahnhöfen, auf dem S-Bahnhof Köpenick und Karlshorst ging die Polizei teils brutal auf die AntifaschistInnen los, da diese mit den Blockaden auf den S-Bahnhöfen den freien Zugang der Faschisten zur NPD-Kundgebung behindern. DemonstrantInnen wurden an den Haaren gezogen. Die S-Bahn hat Kurzzüge eingesetzt. Laut Tickermeldungen waren zwischen 2000 und 3000 GegendemonstrantInnen vor Ort und es kam immer wieder zu zahlreichen Auseinandersetzungen mit der Polizei nach Angriffen der Beamten auf GewerkschafterInnen, AntifaschistInnen wie auch VertreterInnen von Parteien wie Die Linke. Außerdem soll es gelungen sein, einige FaschistInnen auch direkt anzugreifen.
Ticker: Morgenpost
Tagesspiegel
erstellt am: 01.05.2009
...und es gab auch Randale
Nach einem Open Air Konzert am Boxhagener Platz im Stadtteil Friedrichshain kam es zu einer Spontandemonstration, die an der Warschauer Strasse von der Polizei eingekesselt werden sollte, es gab mehrere Festnahmen. Daher gab es danach mehrere kleinere Auseinandersetzungen, Yuppie-Autos wurden beschmissen sowie Haltestellen, gegen 1 Uhr wurde ein traditionelles Walpurgisnachtfeuer aus Müllcontainern entzündet. Als die Polizei gegen die Feiernden vorgehen wollte, wurde sie mit Allerlei Gegenständen beworfen, das Presse Fahrzeug der Polizei ist mit Steinen und Flaschen vertrieben worden. Danach zahlreiche Festnahmen, angeblich auch mehrere verletzte Bundespolizeibeamte. Außerdem sollen in der gesamten Stadt Autos in Flammen aufgegangen worden sein und schon wieder wurden Banken attackiert. In Mitte sollen Farbbeutel und Pflastersteine gegen die Fassade der Ausländerbehörde am Friedrich-Krause-Ufer geworfen worden sein. Den Versuch der deutschen Polizei die Vorfälle möglichst kleinzureden, da es in der Hauptstadt angesichts prognostizierter "sozialer Unruhen" kein Sicherheitsproblem geben darf, kommentiert u.a. die Financial Times treffend in der Überschrift: "Friedliche" Maikrawalle...
Indymedia Bericht
erstellt am: 30.04.2009
Der Berliner Ermittlungsausschuss informiert
Der Berliner EA (030-69 22222) ist während und nach den Demos ab 30. April abends bis zum 2. Mai die meiste Zeit besetzt.
Ruft an, wenn Ihr Festnahmen beobachtet habt und sprecht auch auf den AB, wenn wir nicht persönlich erreichbar sind. Die Informationen erreichen uns dann auf jeden Fall rechtzeitig.Sagt uns deutlich Namen und wenn möglich Geburtsdatum der vermissten Person, sowie Ort und Anlass der Festnahme - natürlich ohne irgendwen zu belasten!!! Hinterlasst bitte auch eine Kontaktnummer.
Dann können wir rechtzeitig AnwältInnen organisieren, wenn eine Haftprüfung droht.
Genauso wichtig: Meldet Euch unbedingt auch, wenn Ihr (oder Eure FreundInnen) wieder draußen seid, damit wir nicht unnötig in der GeSa nach Leuten suchen müssen, die längst wieder in Freiheit sind.
ALLGEMEIN:
Zu Hause immer schön aufräumen - Kein Alk auf Demos - Adressbücher, Handys, Kameras, Drogen und alles was Ihr dabei habt können schnell in die Hände der Bullen geraten; das gefährdet Euch und andere - Denkt dran, dass viel gefilmt wird und sich zivile PolizistInnen innerhalb der Demos bewegen - diese suchen z.B. abends nach Menschen, die morgens bei den Anti-Naziaktivitäten waren.
Nach einer Festnahme keine Gespräche mit den Bullen, nur Angaben zu den Personalien. SONST NIX - GAR NIX!
Passt auf Euch und andere auf!
Euer EA Berlin
EA Jingle Berlin von Jugendantifa Nordost
Rote Hilfe Rechtshilfetipps "Was tun wenn's brennt?!"
www.ermittlungsausschuss.antifa.net
erstellt am: 30.04.2009
Die Antikapitalistische Linke (akl) der Partei DIE LINKE Landesverband Berlin erklärt sich solidarisch mit den Organisator/innen und dem Anliegen der revolutionären 1. Mai Demonstration 2009!
"(...)Wir rufen dazu auf, das Demonstrationsrecht zu verteidigen und sich am 1. Mai zahlreich und kreativ an den vielfältigen Aktionen und Demonstrationen zu beteiligen.(...)"
erstellt am: 30.04.2009
Um 18 Uhr startet die Revolutionäre 1. Mai Demonstration am Kottbusser Tor nach einer Auftaktkundgebung und zieht durch das Myfest-Areal am Mariannenplatz vorbei durch den Lause-Kiez nach Neukölln und dann wieder zurück über den Kottbusser Damm zum Kottbusser Tor. Die Demoroute ist: Kottbusser Tor, Reichenberger Strasse, Mariannenstrasse, Heinrichplatz, Mariannenplatz, Muskauer Strasse, Eisenbahnstrasse, Lausitzer Platz, Skalitzer Strasse, Lausitzer Strasse, Wiener Strasse, Ohlauer Strasse, Friedelstrasse, Sonnenallee am Hermannplatz vorbei und dann den Kottbusser Damm zurück zum Kottbusser Tor.
Plakat Aufruf
erstellt am: 30.04.2009
Innensenator Ehrhard Körting wurde in Friedrichshain bei Pressegespräch in Restaurant von Autonomen überrascht und musste fliehen
Laut neuen Pressemeldungen sei "Innensenator Ehrhart Körting von einem Trupp Autonomer in die Flucht geschlagen worden" (Tagesspiegel). Er traf sich gerade mit JournalistInnen in einem Restaurant in einem linken Kiez in Friedrichshain. Dieser Vorfall sei nun ein weiterer Indiz dafür, dass es nach der 18-Uhr-Demo "Theater" geben würde. Inzwischen verschärft sich der Ton, Polizei und Staatsanwaltschaft würden daher jetzt Aussagen von TeilnehmerInnen der Pressekonferenz der 18 Uhr Demo auf "strafbaren Inhalt" hin überprüfen. Das Revolutionäre 1. Mai Bündnis hatte die Politiker bereits vor Tagen davor gewarnt, weiter im Vorfeld gegen die radikale Linke und den 1. Mai zu hetzen.
erstellt am: 30.04.2009
Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte weiterhin gefordert
Seit langer Zeit wird von BürgerrechtlerInnen wie von kritischen JuristInnen sowie PolitikerInnen verschiedener Parteien eine Kennzeichnungspflicht für PolizeibeamtInnen gefordert, da es immer wieder Übergriffe von BeamtInnen auf Andersdenkende gibt, die nicht aufgeklärt werden können. Am 1. Mai 2007 wurde eine Besucherin des Myfests zusammengeschlagen, die Mitglied bei Amnesty International ist, also jener Organisation, die seit Jahren rassistische Übergriffe der deutschen Polizei in ihren Berichten aufführt. Klagen ihrerseits gegen die Berliner Polizei verliefen im Sande. Polizeipräsident Dieter Glietsch sagte damals, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es vereinzelt zu Übergriffen von Polizeibeamten komme.
erstellt am: 29.04.2009
Der Berliner Rapper "Sinan" wird auf der revolutionären 1.Mai-Demo um 18 Uhr am U-Bhf. Kottbusser Tor auftreten. Mit seinem klassenkämpferischen und radikalen Hip-Hop will er ein Statement gegen den aktuellen Zustand der Rap-Szene abgeben. Er orientiert sich an der Arbeiterklasse und versucht soziale und politische Themen in den Vordergrund zu rücken.
Youtube Clip: Sohn seiner Klasse Snippet
erstellt am: 29.04.2009
Auf der Videoplattform Youtube ist vor einigen Tagen ein Mobilisierungs Clip zum 1. Mai erschienen, welches zur Revolutionären 1. Mai Demonstration um 18 Uhr Kottbusser Tor mobilisiert. Laut einem Indymedia Beitrag ist dieses Video jetzt teils zensiert worden, in einem Artikel der Berliner Zeitung heißt es: "(...)Ein Film auf Youtube mobilisiert zu Gewalt gegen Beamte. Es zeigt Krawalle, dazu wird gesungen: 'Wann gibt’s mal wieder richtig riots (dt. Krawall). Ein riot wie er früher einmal war. Mit Barrikaden, Mollis und mit Steinen.'(...)".
Das Video bezieht sich aber vor allem auf den 120. Jahrestag der weltweiten 1. Mai Tradition, die mit den sog. "Haymarket-riots" 1886 in Chicago/USA begann.
Ohne Restriktionen sei dieses Video aber weiterhin zugänglich unter folgendem Link: www.youtube.com/v/L_rZXsjEvig
Beitrag auf Indymedia1. Mai Youtube Clip mit Altersbeschränkung?
erstellt am: 28.04.2009
Pressemitteilung und Übersicht über die erschienenen Medienbeiträge
Im folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung des Revolutionären 1. Mai Bündnis.
Eine Auflistung aller erschienen Medienbeiträge findet ihr unter:
erstermai.nostate.net/presse2009.php
erstellt am: 27.04.2009
Kulturprogramm am 1. Mai
Neben dem sog. "Myfest" mit zahlreichen Musik-Bühnen von Punk bis Hiphop am 1. Mai gibt es auch wieder das traditionelle Mariannenplatz-Fest ab Nachmittags mit zahlreichen Polit-Ständen und Konzert. Darüber hinaus organisiert eine "AG Kiezkultur von unten" ab 16 Uhr am Kottbusser Tor das "Barrio Antifascista" mit Bands & Showeinlagen. Dort wird auch die katalanische Band "KOP" spielen, deren Sänger Juanra vor einigen Jahren wegen des Vorwurfs der Unterstützung der baskischen Guerrilla ETA im Knast war. Das "Barrio Antifascista" solidarisiert sich öffentlich auf Plakaten mit der 1. Mai Demonstration um 18 Uhr. Außerdem wird es spät nachts noch eine Soliparty "Fight for your rights" für Prozesskosten von Antifa-AktivistInnen im Festsaal Kreuzberg (ebenfalls Nähe Kottbusser Tor) geben.
erstellt am: 27.04.2009
Gewerkschaft, Antifa und Autonome wollen Aufmarsch mit allen Mitteln verhindern
Erstmals seit Jahren hält die NPD ihre zentrale Counter-Veranstaltung wieder in Berlin ab. Eingeladen sind ehemalige SS-Schergen, ausserdem wird gehofft, dass die sog. "Freien Kameradschaften" zahlreich nach Berlin kommen, wenn Nazi-Demos in anderen Städten verboten bleiben sollen. Trotzdem mal wieder Berliner Polizisten die Faschisten schützen werden, warne Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch allerdings davor, eine Eskalation der Gewalt am 1. Mai herbeizureden. Ein breites Bündnis ruft zu massiven zivilen Ungehorsam auf allen Ebenen auf.
10 Uhr | S-Bhf Köpenick | Infotelefon: 0162 – 37 44 514
Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt am 1. Mai nach Köpenick:
9:45 Uhr, S-Bhf. Ostkreuz, Bahnsteig S3 Richtung Erkner
Infos in der jungen Welt
www.1-mai-nazifrei.tk
erstellt am: 23.04.2009
Über 5000 Bullen am 1. Mai im Einsatz - CDU würde gerne 1. Mai Demo verbieten
In der Presse heißt es, die "Bundesregierung sorgt sich um Berlins Sicherheit" angesichts anhaltender Aktionen "Linksextremer" gegen Luxusautos, DHL, Banken usw. " Die stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus, Anja Hertel (SPD), teile durchaus die Sorge, dass der 1. Mai durch die Wirtschaftskrise "repolitisiert" werden könne. Sie meinte, zwar sei die Strategie der Polizei in den letzten Jahren zur Befriedung der Krawalle richtig gewesen, aber es sei zu befürchten, dass der Zorn in den über die Banken- und Finanzmarktkrise aufgebrachten Teilen der Bevölkerung ein neuer Resonanzboden für gewalttätige Ausschreitungen sein könne.
Aktuelle Presseberichte: presse2009.php
erstellt am: 23.04.2009
Die kurdische Linke, kurdische Jugendliche, wie auch Kurdistan Soligruppen rufen zu einem Block auf der Revolutionären 1. Mai Demonstration auf. Genug Gründe für die kurdische Bewegung zum Protest gibt es: der kurdische Sender Roj TV (Sitz in Dänemark) wurde in Deutschland verboten und Deutsche Waffen sind auch gegen den legitimen kurdischen Widerstand im Einsatz. Und aktuell soll die legale linke kurdische »Partei für eine Demokratische Gesellschaft« in der Türkei verboten werden, die mit 20 Abgeordneten im türkischen Parlament vertreten ist und bei den vergangenen Kommunalwahlen Ende März in den kurdischen Provinzen als klare Siegerin aus der Wahl hervorging.
erstellt am: 22.04.2009
"CHANGE - Kapitalismus war als Kind schon scheiße!"
Unter diesem Motto ruft ein Bündnis verschiedener linker Jugendgruppen wie auch Gruppen aus dem SchülerInnenbündnis, die sich an den Schulstreik Aktionen am 17. Juni beteiligen, zu einem Revolutionären Jugendblock auf der 1. Mai Demonstration um 18 Uhr auf. Damit der Block einen offensiven Charakter erhält wird auch dazu aufgerufen, daß Gruppen sich massiv mit ihren eigenen Fahnen und Transparenten wie z.B. gegen den Kapitalismus in diesem Block einreihen.
Aufruf & UnterstützerInnen:
Aufruf Vorderseite - JPEG Aufruf Rückseite - JPEG
erstellt am: 21.04.2009
Schluss mit dem Schmusekurs
Unter dem Motto "Schluss mit dem Schmusekurs – Für Solidarität und Klassenkampf" rufen verschiedene Gruppen auch zu einem Klassenkämpferischen Block auf der 1.-Mai-Demo der Gewerkschaften um 10 Uhr auf. Bereits um 9 Uhr beginnt die Kundgebung. Anschließend soll der Naziaufmarsch verhindert werden und abends gehts zur Revolutionären Demonstration um 18 Uhr, wo ebenfalls ein Klassenkämpferischer Block organisiert wird.
Homepage:klassenkampfblock.blogsport.de
erstellt am: 20.04.2009
Auf der Revolutionären 1. Mai Demo um 18 Uhr wird es einen FREE MUMIA Block geben. Dies wird, laut Mumia Bündnis, die Chance bieten, mit vielen Tausenden gemeinsam Mumias Forderung nach Freiheit gut sichtbar zu unterstützen. Es wid dazu aufgerufen, selbst auch Transpis vorzubereiten und mitzubringen. Wer konkret mitarbeiten will, kann sich per mail an das Berliner Mumia Bündnis wenden: free.mumia@gmx.net.
Homepage: mumia-hoerbuch.de/bundnis.htm
erstellt am: 10.04.2009
Über 20 Gruppen und Organisationen beteiligen sich schon jetzt am Revolutionären 1. Mai Bündnis, die Spannbreite reicht von SchülerInnengruppen vom SchülerInnenstreik am 17. Juni über Jugendantifa, Antifa und Autonomen bis hin zu InternationalistInnen und der DKP. Gemeinsames Thema des diesjährigen Revolutionären 1. Mai unter dem Motto "Kapitalismus ist Krise und Krieg" ist der Kampf gegen Kapitalismus und Umstrukturierung. Weitere Gruppen, die sich aktiv beteiligen wollen, können uns kontaktieren, Flugblätter und Plakate können ebenfalls bestellt werden.
erstellt am: 09.04.2009
Die Mobilisierung zum Revolutionären 1. Mai in Berlin hat gerade erst angefangen, und schon gibt es die ersten Pressevermeldungen. Angesichts derzeitiger Aktionen und Riots in Berlin gegen Umstrukturierung wie auch gegen NATO-Krieg wird ein "Warmlaufen der Autonomen" im Vorfeld des 1. Mai befürchtet. Ein Basketballspiel am 1. Mai in der O2-Arnena würde zusätzlich für Hooligan-Potential sorgen. Knatsch gibts auch im Myfest, weil Gelder für das traditionelle Mariannenplatzfest gekürzt würden.
Aktuelle Presseberichte: presse2009.php
erstellt am: 24.03.2009
2009 schauen wir auf die 120-jährige internationale Geschichte des 1. Mai als Solidaritäts- und Kampftag gegen Ausbeutung und Unterdrückung. 120 Jahre erbitterte Klassenkämpfe gegen Lohnsklaverei und soziales Elend, gegen Faschismus, Krieg und kapitalistische Zurichtung des Lebens. 120 Jahre Kampf für die revolutionäre Überwindung einer brutalen und erfahrenen herrschenden Klasse, die im Besitz aller Produktions- und aller Repressionsmittel ist. 120 Jahre Kampf für eine klassenlose Gesellschaft.
erstellt am: 24.03.2009
Der Ursprung des heutigen Revolutionären 1. Mai in Kreuzberg und die Tradition der seit 1988 von der radikalen Linken organisierten revolutionären 1.-Mai-Demos ist die Kreuzberger Revolte vom 1. Mai 1987. In Kreuzberg gab es aber auch schon vorher eine lange Tradition von Widerstand am 1. Mai. So wurden bereits 1968 und in den darauf folgenden Jahren von außerparlamentarischen Gruppen und Organisationen (K-Gruppen und Spontis) große 1.-Mai-Demos durch den Stadtteil durchgesetzt.
erstellt am: 23.03.2009
1. Mai Nazifrei
Am 1. Mai will die NPD in Treptow-Köpenick eine Festveranstaltung unter dem Motto „Kampf und Arbeit unentwegt“ vor ihrer Parteizentrale durchführen. Mit dem Straßenfest, d.h. bei Bratwurst, Hüpfburg, Infoständen und Bier, versucht sie sich ein bürgerliches Image zu verpassen und potentielle Wähler_innen anzusprechen. Ein breites Bündnis mobilisiert bereits dagegen und hat sich fest vorgenommen, die Nazis zu blockieren. Schließt euch also den Blockaden in Treptow-Köpenick an!
10 Uhr | S-Bhf Köpenick | Infotelefon: 0162 – 37 44 514
Kontakt: 1-mai-nazifrei@riseup.net
www.1-mai-nazifrei.tk www.myspace.com/antifa_event